Donnerstag, 31. Mai 2012

Burn-out und chronische Überbelastung der Belegschaft


29.05.2012 17:45:07 - Ein betriebliches Gesundheitsmanagements könnte helfen!


Die "Zukünftige Ausrichtung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)" als elementarer Bestandteil der Führungs- und Unternehmenskultur könnte den ständig wachsenden Anteil arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen entscheidend senken und die betrieblichen Folgekosten dramatisch reduzieren!

Die heutige Unternehmenswelt wird durch den wachsenden internationalen Konkurrenzdruck immer stärker geprägt von Begriffen wie Lean-Management und Nettobelegschaften. Die Folgen dieser Entwicklung werden im Gesundheitsbericht 2011 des BKK-Bundesverbandes wie folgt beschrieben:

"Dynamik 
ist eine der bedeutenden Entwicklungen, welche die moderne Arbeitswelt prägen. Wenn Dynamik jedoch zu einer Überbeschleunigung wird und ein Unternehmen in die Beschleunigungsfalle gerät, wird es bedenklich. Bei Unternehmen in der Beschleunigungsfalle bleibt es nicht bei einzelnen Leistungsschüben und phasenweiser Hochleistung, sondern es kommt zu einer dauerhaften Überlastung der Kapazitäten des Unternehmens sowie der Mitarbeiter. Eine Vielzahl an parallel ablaufenden Projekten, immer höhere Leistungsvorgaben, dauerhaftes Arbeiten mit erhöhtem Tempo und unter erhöhtem Druck fordern ihren Tribut: Organisationaler Burn-out und eine chronische Überbelastung der Belegschaft."

"Die versorgungspolitisch bedeutsamste Entwicklung betrifft zweifellos das ungebrochene Anwachsen der psychischen Störungen als Krankheitsursache (...). Dieser Entwicklung angemessen zu begegnen, ist eine Herausforderung gleichermaßen für die Akteure im Gesundheitswesen wie für Arbeitgeber und Beschäftigte."

Hier gilt es, für die betroffenen Mitarbeiter bezüglich Ihrer gesundheitlichen Belastungen und dem damit einhergehenden menschlichen Leid Ausgleich, Linderung und im besten Falle Abhilfe zu schaffen. 
Hierfür werden gesundheitliche Konzepte benötigt, die in einem Unternehmen ein kontinuierliches, analytisch-strategisches Vorgehen ermöglichen, das elementarer Bestandteil der Führungskultur und Personalpolitik des Unternehmens ist.

Auch wirtschaftlich ist ein solches Vorgehen von Nutzen:
Allein die an der Tagesordnung stehenden Konflikte am Arbeitsplatz kosten den Unternehmen und Krankenkassen in Deutschland Milliardensummen. Keine Frage: betriebliches Gesundheitsmanagement lohnt sich! Für den Betrieb und für dessen Mitarbeiter.

Das betriebliche Gesundheitsmanagement muss auf 4 Ebenen des Betriebes ansetzen: 
1. Ebene der Verhältnisse des Arbeitsplatzes (Arbeitsplatzgestaltung und -umgebung), 
2. Organisatorische Ebene (Strukturen, Arbeitsprozesse, Arbeitszeitgestaltung), 
3. Psychosoziale Ebene (Arbeitsklima, Führungsstil, Kommunikationsklima), 
4. Ebene der physiologischen Voraussetzungen (persönliche Voraussetzungen, 
z. B. gegenüber Beanspruchung, Verhaltenskompetenz). 

Das Einfordern des Implementierens eines konzeptionellen BGM sollte Bestandteil der Arbeit von Betriebsräten sein. BGM ist Teil der Unternehmenskultur. 

Veränderungen und Verbesserungen in diesem Bereich sind somit immer auch ... 

- als Culture-Change-Projekte zu begreifen und als solches zu behandeln,
- Teil der Führungskultur eines Unternehmens, denn auch BGM funktioniert nachhaltig nur top-down und sollte damit
- wesentlicher Bestandteil des Human-Ressource-Managements eines Unternehmens sein.


Link: PR Inside
EWALD&Partner GbR


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Deutsch: Buch link:
 "Don't Panic: Du bist nicht allein"
http://stress-burnout-dont-panic.blogspot.com/


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