Posts mit dem Label stressfrei werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label stressfrei werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 15. Juni 2014

Zeit und Stress: Die Zeit rennt uns nicht erst seit gestern davon

Immer zu erreichen für Arbeitgeber und Freunde? 
Immer im Stress? 

Gutes Zeitmanagement gilt heute als eine Tugend. 
Für einige ist Zeit purer Luxus. 
Doch Zeitmangel ist kein modernes Problem. 

foto dpa.       Moderne Digitaluhren zeigen uns die Zeit bis ins kleinste Detail an.
Sie zeigen uns aber auch – wie jede andere Uhr –, wie unaufhaltsam Zeit vergeht.
Eine Ausstellung in Dortmund widmet sich dem Phänomen Zeit.
Das laute Ticken einer Uhr begrüßt die Besucher, in der Raummitte rinnt Sand durch ein Stundenglas, auf einer Digitaluhr rast die Zeit in Millisekunden voran. 
Die Zeit rennt im Eingang der Deutschen Arbeitsschutz-Ausstellung in Dortmund, unaufhaltsam.


Die Allgegenwärtigkeit der Zeitmessung zu Beginn der Schau
 "Tempo Tempo! Im Wettlauf mit der Zeit"
führt den Besuchern die Vergänglichkeit alles Irdischen vor Augen.
Kein Wunder also, dass Menschen stets versucht haben, ihre Tage und Stunden effizient zu nutzen.

"Unsere Gesellschaft scheint heute ein Zeitproblem zu haben – obwohl Menschen eigentlich mehr Freizeit haben als früher", sagt Katrin Petersen vom Museum für Kommunikation Frankfurt, die gemeinsam mit Klaus Beyrer die Ausstellung organisiert hat.

Das Gefühl, immer weniger Zeit zu haben, immer gestresster zu sein, sei kein neues Phänomen.



Im Gegenteil: 

Ein Blick in die vergangenen Jahrhunderte zeige eine immer effizientere Nutzung der Zeit, aber auch den damit verbundenen Zeitdruck. 
Die Spanne der Ausstellungsstücke reicht von der Stechuhr bis zum Reisepass von Jacob Grimm.

Schon italienische Kaufleute in der vorindustriellen Epoche haben beklagt, dass ihnen die Zeit davonlaufe. Die Anfänge des Postwesens im 15. Jahrhundert – mit Stationen, an denen Reiter und Pferde ausgewechselt wurden – hätten den Informationsaustausch erheblich beschleunigt.

Postkutsche (Typ Postbus) der Kgl. Württ. Post auf der Strecke SchömbergRottweil, vor 1914
Informationen über Marktpreise, Transportwege und Ernteerträge seien für die in Konkurrenz stehenden Händler bares Geld wert gewesen.

Zeit als Luxusartikel

Zeit ist also Geld. 
Das gilt nicht nur im Nachrichtenverkehr, nicht nur in der Arbeitswelt.
Auch das Private wird immer effizienter.
Zeit gilt manchen als Luxus, gutes Zeitmanagement anderen als Tugend.


Davon zeugen die zahlreichen Ausstellungsstücke:
Der Kugelschreiber ließ das Eintauchen des Füllers in die Tinte überflüssig werden, der Reißverschluss das Knöpfen von Jacke und Hemd.


Ob Schnellkochtopf oder Minuten-Terrine: 
Warenhersteller werben mit Zeitgewinn.

Psychologe und Humanbiologe Marc Wittmann sieht den Grund für den Stress in einer Ziel- und Zukunftsorientierung. 
"Wir haben verlernt zu warten, wir werden immer ungeduldiger", sagt Wittmann.
Wer aber seine Zeit effizient nutzen wolle, benötige den Mut zu Ruhe und Langsamkeit. 
"Wenn's dich eilt, werde langsamer", so sein kurzer Ratschlag für Gestresste.


Auch wenn heute das Handy immer klingelt, die Nachrichten-Ticker im Minutentakt aktualisiert werden:
Das Stressgefühl bleibt das alte. 
Die technische Beschleunigung galt schon Ende des 19. Jahrhunderts als Ursache neu entdeckter Nervenkrankheiten. 
Die Diagnose eines "nervösen Zeitalters" war damals in aller Munde.


Die Schau ist vom 15. Juni bis 28. September in der Deutschen Arbeitsschutz-Ausstellung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund zu sehen.

Original Artikel Link: 
DIE WELT


Adresse:
44149 Dortmund
Friedrich-Henkel-Weg 1-25



Info

Die DASA hat ihren unverwechselbaren Stil in der Museumslandschaft: die spezifische Verbindung von klassischer Museumsgestaltung und moderner Ausstellungsdidaktik. Sie ist daher weder mit einem Technikmuseum noch mit einem Science-Center zu vergleichen. 
Mit Vermittlungsmethoden, die mit dem Verstand zugleich das Gefühl und die Gesamtheit der Sinne ansprechen, veranschaulicht die DASA Themen und Inhalte aus der Arbeitswelt in szenischen Situationen, eingebettet in die Darstellung von Tätigkeitsfeldern aus unterschiedlichen Branchen.

Besondere Angebote für Schulen

Die Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA) präsentiert auf informative und unterhaltsame Weise unsere Arbeitswelt. 
Wie sie war, wie sie ist und wie sie sein wird. 

Es gibt viele Möglichkeiten, die DASA zu erleben. 
Wählen Sie aus und stellen Sie sich Ihr eigenes Tagesprogramm zusammen. Erfahrene Moderatorinnen und Moderatoren führen durch die gesamte Ausstellung. Sie können dabei zwischen verschiedenen Themen, Workshops, Ralleys oder Audioführungen wählen.

Kontakt
Person: Besucherdienst DASA
E-Mail: besucherdienst-dasa@baua.bund.de
Telefon: (0231) 90712479
Telefax: (0231) 90712267

Website: DASA (Klick)



BUSINESS DOCTORS NEWS!!

3. BUSINESS DOCTORS SYMPOSIUM 2014: 

Gesund bleiben
Von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft

Das sind Titel und Thema des 3. Symposiums, das von den Business Doctors im Rahmen des
„Europäischen Forums für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten“


vom 16. bis zum 17 Oktober 2014
in der Friedensburg Schlaining abgehalten wird.

Top Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik setzen sich in Vorträgen und Workshops mit den durch diese kulturelle Revolution in unseren Arbeitswelten herbeigeführten Änderungen auseinander und geben Einblick in die neusten Erkenntnisse und Entwicklungen, insbesondere der Stress-und Burnout forschung, wie auch in die neuesten Methoden der Stress- und Burnoutprävention. 
Erfolgreiche „Best Practice“ Beispiele runden das hochqualitative Programm ab. 



Informationen und Anmeldungen unter office@business-doctors.at

::::::::::::::::::::





:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::




NEU!!!!

BUSINESS DOCTORS APP
IHR "STRESS & BURNOUT CHECK"
JETZT HIER - CLICK!!
DANKE!!

Informationen:
Zahlen, Daten und Fakten zu den berufsgruppenspezifischen Stress – und Burnoutstudien, Leistungseinbußen durch Stress, etc. sowie Infos zur BIS Business Intelligence Software mit dem Einsparungspotentialrechner sind unter www.business-doctors.at abrufbar.

Die Business Doctors Kostenfreie „Stress & Burnout Check“ APP für Android User ist im Google Play Store unter dem Suchbegriff „businessdoctors“ frei zum info-download.

Stress Burnout Prävention Check Business Doctors APP Jetzt Google Play




Ihr Ansprechpartner:

Franz Daublebsky,
Tel. 0664 / 101 2333


Wichtiger Hinweis:
Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten:
 Email: office@business-doctors.at

Ihr Business Doctors, Graz, Österreich
www.business-doctors.at


Samstag, 31. Mai 2014

Wohlbefinden am Arbeitsplatz: „Generation Y“: So ticken die jungen Selbstoptimierer

Die nach 1980 Geborenen werden als „Generation Y“ bezeichnet und gelten als gnadenlose Selbstoptimierer. 

Laut einer aktuellen Studie legen sie auch am Arbeitsplatz großen Wert auf Gesundheit, Flexibilität und Chancengleichheit: 
Eine neue Herausforderung für Arbeitgeber.

In unserer leistungsorientierten Gesellschaft nimmt der Stress täglich zu. Jeder ist auf der Suche nach geeigneten Strategien, einen gesunden und effektiven Umgang mit den steigenden Herausforderungen zu finden. Engagierte Mitarbeiter machen es bei ihrer Arbeitsplatzwahl immer stärker zur Voraussetzung, dass ihre Bedürfnisse im Unternehmen ernst genommen werden.

Laurence Mouton/PhotoAlto/colourbox 
Flexibel und selbstbestimmt arbeiten können – und dabei gesund bleiben: 
Die Anforderungen der "Generation Y" an den Arbeitgeber 
sind laut einer neuen Studie recht konkret
Gerade die jüngere Generation, auch „Generation Y“ genannt, legt großen Wert auf Wertschätzung ihrer Leistung und das individuelle Eingehen auf ihre persönlichen Bedürfnisse im Arbeitsleben. 

Die nach 1980 Geborenen gelten als ehrgeizig, selbstbewusst und häufig sogar verwöhnt. 
Jetzt sind viele im ersten Job. 
Sie haben andere Vorstellungen von Arbeit und Leben als ältere Generationen. Das kann für Konflikte sorgen: Sie arbeiten leistungsbereit, effektiv und motiviert und verlangen vom Unternehmen im Gegenzug Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung und Begleitung.


Dazu gehören neben Chancengleichheit und zunehmender Flexibilität der Arbeit auch eine substanzielle Förderung ihrer Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Findet dieses Feld im Unternehmen zu wenig Beachtung, fühlt sich die junge „Generation Y" in ihrer persönlichen Entwicklung und Wertschätzung zu wenig wahrgenommen.

Das Zeitalter der Selbstoptimierer hat begonnen

Der Trendforscherin Corinna Mühlhausen zufolge beginnt jetzt das „Zeitalter der Selbstoptmierer“, zu dem sie gerade eine gleichnamige Studie veröffentlicht hat. Gesundheit ist und bleibt ein wichtiges Kernthema und beschreibt nach WHO-Definition längst nicht mehr die simple „Abwesenheit von Krankheit“, sondern „den Zustand vollkommen seelischen, körperlichen und sozialem Wohlbefindens“.


Die Grundlage dieser hohen Wertschätzung des gesamten Themenfeldes Gesundheit sind nach Mühlhausen die vielfältigen gesellschaftlichen Veränderungen, die wir derzeit erleben. Eine unsichere Zukunft nämlich verlangt dem Einzelnen viel ab. 
Bei den Stressfaktoren, die als gesundheitsgefährdend beschrieben werden, stehen hier allen voran die Arbeitsbelastungen, -zeiten und -intensitäten, die unsicheren Zukunftsaussichten sowie der zunehmende Leistungs- und Finanzdruck auf den Einzelnen. Sowohl Ärzte als auch Krankenkassen konnten in den letzten Jahren nicht umsonst einen drastischen Anstieg stressinduzierter Erkrankungen in den Kliniken verzeichnen.


Der zunehmende Druck hinterlässt gesundheitliche Spuren. 
Aber die für den einzelnen Mitarbeiter persönlich sichere Strategie ist nicht das Aufbegehren gegen die erhöhten Anforderungen, sondern vielmehr der Versuch, ihnen zu entsprechen. Den unbekannten Risiken begegnet man am besten so fit und widerstandsfähig wie möglich und in jeder Beziehung optimiert.

Die Gesundheit rückt in den Mittelpunkt

Die wichtigsten gesellschaftlichen Werte waren Studien zufolge im Jahr 2009 noch Freiheit, Erfolg und Familie. 


2012 stand nach wie vor Freiheit an erster Stelle, dicht gefolgt jedoch von Familie und Gesundheit. 

Diese Trends spiegeln eindeutig die Bedürfnisse unserer jungen Arbeitswilligen und motivierten „Generation Y" wieder. 
Sie sehnen sich nach freiem und selbstbestimmten Arbeiten, nach Flexibilität, um auch das Familienleben bewusst zu erleben und auch stark nach Gesundheit und Selbstoptimierung.


Um also auch als Arbeitgeber in Zukunft für die "Generation Y" attraktiv zu sein, sollten die Unternehmen hier wachsam und vorausschauend denken und bereit sein, den Arbeitssuchenden attraktive Angebote in diesen Bereichen zu bieten, um langfristig als attraktiver Arbeitgeber am Markt die größten Talente zu gewinnen.

Link: Original Artikel von FOCUS-Online-Expertin Miriam Goos
Empfehlung von Business Doctors, Graz, Österreich

..........................................................


BUSINESS DOCTORS NEWS!!

3. BUSINESS DOCTORS SYMPOSIUM 2014: 

das 3. Symposium die Business Doctors, im Rahmen des Europäische Forums für Generationengerechte und gesunde Arbeitswelten, mit dem heurigen Thema „ Gesund bleiben –von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft „ vom 16. – 17. Oktober in der Burg Schlaining präsentiert.  INFO LINK (KLICK NOW!)


Informationen und Anmeldungen unter office@business-doctors.at
..........................................................



.........................................................................


::::::::::::::::::::

NEU!!!!

BUSINESS DOCTORS APP
IHR "STRESS & BURNOUT CHECK"
JETZT HIER - CLICK!!
DANKE!!

Informationen:
Zahlen, Daten und Fakten zu den berufsgruppenspezifischen Stress – und Burnoutstudien, Leistungseinbußen durch Stress, etc. sowie Infos zur BIS Business Intelligence Software mit dem Einsparungspotentialrechner sind unter www.business-doctors.at abrufbar.

Die Business Doctors Kostenfreie „Stress & Burnout Check“ APP für Android User ist im Google Play Store unter dem Suchbegriff „businessdoctors“ frei zum info-download.

Stress Burnout Prävention Check Business Doctors APP Jetzt Google Play



Ihr Ansprechpartner:

Franz Daublebsky,
Tel. 0664 / 101 2333


Wichtiger Hinweis:
Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten:
 Email: office@business-doctors.at

Ihr Business Doctors, Graz, Österreich
www.business-doctors.at

Meditation Selbsterforschung: Meditieren für die Wissenschaft

Um Stress abzubauen und innere Kraft zu schöpfen, setzen sich immer mehr Menschen hin und meditieren. Aber wie funktioniert die Entspannung genau - und lässt sie sich am Gehirn ablesen? 
Das wird nun genauer untersucht: 
Probanden meditieren in der Röhre.

Meditation wirkt, berichten viele Meditierende. 
Aber wie genau? 
Das wollen Forscher genauer wissen - 

sie messen Hirnströme und schieben Probanden in die MRT-Röhre.
Richard Gere tut es mit Hingabe. Topmodel Christy Turlington ebenso. Und auch in Deutschland sind es längst nicht nur vom Burnout bedrohte Manager, die Meditation für sich entdecken, um Stress abzubauen, zu mehr Gelassenheit und innerer Ruhe zu gelangen.
Ein neuer Trend nach Joggen und Pilates? 
Mehr als das, sagt die Hirnforscherin Prof. Tania Singer. Die Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig arbeitet seit Jahren daran, die günstigen Auswirkungen von Meditation auf das menschliche Gehirn nachzuweisen - mittels harter Wissenschaft und Hirn-Scans. Derzeit läuft dazu eine weitere große Studie in Berlin und Leipzig.

Das US-Wissenschaftsjournal „Science“ widmete ihren Arbeiten jüngst eine große Story. 
Denn Singer bewegt sich in einer Grauzone, die lange auch von Kollegen skeptisch beäugt wurde. 
Soziale Neurowissenschaft heißt das junge Fachgebiet, in dem sich weltweit erst wenige Experten tummeln. 
Grundlagen der Meditationsforschung legten dazu neben US-Pionierin und Harvard-Psychologin Sara Lazar unter anderem auch das Team um den Psychologen Ulrich Ott vom renommierten Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen.


Meditation wirkt, wie viele Meditierende berichten.
Aber wie und wo genau? 

Das wollen die Forscher wissen, messen Hirnströme, schieben Probanden in die MRT-Röhre. Denn viele frühere Studien kranken daran, dass sie wissenschaftlich kaum belastbar sind - meist, weil Kontrollgruppen fehlten. Ernüchternd waren dann 2007 auch die Ergebnisse einer großen US-Metaanalyse, die in den über 800 ausgewerteten Meditations-Studien kaum Aussagekräftiges fand.

Doch neuere Untersuchungen versuchen solche methodischen Schwachpunkte zu vermeiden. Forscher aus Gießen und Harvard etwa untersuchten erstmals die Auswirkungen eines bewährten Achtsamkeits-basierten Meditationsverfahrens namens MBSR (Mindfulness-Based-Stress-Reduction) mittels Hirn-Scan
Während die Teilnehmer nach acht Wochen MBSR-Praxis berichteten, besser mit Stress umgehen zu können, zeigten sich auch deutliche Veränderungen in der Hirnstruktur: 
Weniger Dichte der grauen Substanz an der Amygdala, die für die Verarbeitung von Stress und Angst wichtig ist, mehr Dichte dafür im Hippocampus und Regionen, die für Selbstwahrnehmung und Mitgefühl zuständig sind.

„Aber“, so betont Ott, „die Effekte verschwinden wieder, wenn man mit dem Meditieren nicht weiter macht.“ Neueste Stoßrichtung ist in Gießen nun die Suche nach handfesten Belegen für erste Hinweise, dass Meditation das Altern des Gehirns verlangsamt. 
„Das könnte auch bei der Vorbeugung von demenziellen Abbauprozessen eine Rolle spielen.“


Tania Singer möchte nachweisen, dass bestimmte, für das Mitgefühl verantwortliche Hirnareale durch Meditation gezielt trainiert und vergrößert werden können. 

Im ReSource-Projekt meditieren 160 Probanden neun Monate lang mindestens sechs Tage pro Woche, teils unter Anleitung, teils allein. Nach dreimonatiger „Grundausbildung“ erlernt eine Gruppe spezielle Mitgefühls-Meditationen, eine andere ein Verfahren zur Gedankenbeobachtung. Außerdem müssen die Probanden regelmäßig in speziellen Computerspielen ihre Emotionen zeigen, auch Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. 
Für die letzte Welle der Erhebungen werden noch Teilnehmer gesucht.

Was Singer danach in den Auswertungen von Hirnscans und Stressparametern im Blut zu finden hofft? 
„Die Signatur des Mitgefühls“, lautet ihre Antwort. 
Dabei definiert sie Mitgefühl nicht als bloße Empathie, das Mitschwingen mit den Gefühlen anderer, sondern als grundlegendes Wohlwollen anderen gegenüber - auch außerhalb von Familie und Freundeskreis.


Religion möchten die Forscher dabei bewusst außen vor lassen.

 „Mitgefühl ermöglicht uns Kooperation, menschliches Miteinander und die Sorge für das Ganze“, sagte Singer in einem Interview. „Das ist überhaupt nicht spirituell oder religiös.“ 
Vielmehr sei es ein biologisch verankertes, zum Überleben wichtiges Motivationssystem - und keineswegs nur eine „nasse Nudel“
Auch für Ulrich Ott, Autor des Bestsellers „Meditation für Skeptiker“, (Amazon-klick hier) funktioniert Meditation grundsätzlich auch ohne Spiritualität. „Aber viele, die sie länger betreiben, dringen dann doch zu tieferen Fragen vor“, stellte er fest.


Singer zumindest glaubt an den Mehrwert durch Mitgefühl: 
Sie ist Mitherausgeberin eines multimediales eBooks, das verschiedenste Ansätze des Mitgefühl-Trainings auf wissenschaftliche Weise versammelt - unterstützt vom Künstler Olafur Eliasson und zum kostenlosen Download (Klick hier) für jedermann.

Original Artikel Link: FOCUS ONLINE de
Empfehlung von Business Doctors, Graz, Österreich

..........................................................


BUSINESS DOCTORS NEWS!!

3. BUSINESS DOCTORS SYMPOSIUM 2014: 

das 3. Symposium die Business Doctors, im Rahmen des Europäische Forums für Generationengerechte und gesunde Arbeitswelten, mit dem heurigen Thema „ Gesund bleiben –von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft „ vom 16. – 17. Oktober in der Burg Schlaining präsentiert.  INFO LINK (KLICK NOW!)


Informationen und Anmeldungen unter office@business-doctors.at
..........................................................



.........................................................................


::::::::::::::::::::

NEU!!!!

BUSINESS DOCTORS APP
IHR "STRESS & BURNOUT CHECK"
JETZT HIER - CLICK!!
DANKE!!

Informationen:
Zahlen, Daten und Fakten zu den berufsgruppenspezifischen Stress – und Burnoutstudien, Leistungseinbußen durch Stress, etc. sowie Infos zur BIS Business Intelligence Software mit dem Einsparungspotentialrechner sind unter www.business-doctors.at abrufbar.

Die Business Doctors Kostenfreie „Stress & Burnout Check“ APP für Android User ist im Google Play Store unter dem Suchbegriff „businessdoctors“ frei zum info-download.

Stress Burnout Prävention Check Business Doctors APP Jetzt Google Play



Ihr Ansprechpartner:

Franz Daublebsky,
Tel. 0664 / 101 2333


Wichtiger Hinweis:
Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten:
 Email: office@business-doctors.at

Ihr Business Doctors, Graz, Österreich
www.business-doctors.at

Richtig abschalten: So nehmen Sie den Stress nicht mit ins Wochenende

Es ist Samstag, und die to-do-Liste ist nahezu doppelt so lang wie am Montagmorgen? 
Wer am Wochenende versucht, alles zu erledigen, wofür er unter der Woche keine Zeit hatte, muss sich nicht wundern, wenn er genauso erschöpft ins Büro kommt, wie er es verlassen hat.

Schon seit Montag Nachmittag sehnen wir das Wochenende herbei, um all das zu erledigen, wozu wir unter der Woche einfach keine Zeit haben: 

Wir müssen den Keller aufräumen, die Steuererklärung machen, die Wohnung putzen, mit den Kindern in den Zoo gehen, die Schwiegereltern besuchen, Zeit mit dem Partner verbringen und uns mit unseren besten Freunden treffen. 
Dabei merken wir oft gar nicht, dass wir den Alltagsstress aus dem Büro gegen Freizeitstress tauschen und wundern uns dann, warum wir nicht erholt sind und montags wie gerädert aufstehen.


Bild: Fotolia

Um dem vorzubeugen, sollten wir zunächst unsere Arbeit dort lassen, wo sie hingehört: im Büro. 
Damit sie uns nicht ins Wochenende verfolgt, kann es helfen, den Schreibtisch vor Feierabend aufzuräumen und einen groben Fahrplan für die kommende Woche zu erstellen. 
Ab dann heißt es: 
Diensthandy aus.


Bild: dpa-tmn
Auch der Heimweg muss am Freitag nicht stressen, wenn wir es nicht zulassen. 
Lesen Sie im Zug oder dem Bus ein Buch, das Ihnen gefällt oder nehmen Sie sich ein Hörbuch mit ins Auto, das Ihnen den unvermeidlichen Stau versüßt.


Bild: AP
Jetzt ist es trotzdem wieder 19 Uhr geworden, bis wir Freitagabend zuhause sind. 
Und eigentlich wollen wir nur noch auf die Couch und die Füße hochlegen. Das ist auch in Ordnung, schließlich liegen noch zwei volle Tage vor uns. 
Trotzdem sollten wir einmal kurz in uns hineinhorchen, wie wir diese freie Zeit verbringen wollen und was uns nach der stressigen Woche besonders gut tut.

Bild: Fotolia
Um richtig runter zu kommen, kann ein Ritual für den Freitagabend nicht schaden: 
Ein entspannendes Bad, ein ausgiebiger Spaziergang oder ein Restaurant besuch können helfen, um dem Kopf zu signalisieren, dass die Arbeit ab jetzt nicht mehr oberste Priorität hat.

Bild: ZB
Um sich Stress zu ersparen, sollten Sie Ihren Wocheneinkauf außerdem nicht unbedingt auf den Samstag legen, da treffen Sie nämlich die ganze Stadt im Supermarkt. 
Kartoffeln, Putzmittel und Obst können Sie auch in einer langen Mittagspause oder donnerstags nach Feierabend besorgen.

Bild: dapd
Gleiches gilt auch für den Hausputz. 
Staub saugen oder wischen können Sie auch unter der Woche. 
Wer sich das volle Putzprogramm fürs Wochenende aufhebt, muss sich nicht wundern, wenn er seine gesamte Freizeit mit dem Besen in der Hand verbringt.

Bild: Fotolia
Außerdem sollten Sie versuchen, nicht auf zu vielen Hochzeiten zu tanzen. 
Sie werden weder sich noch Ihren Freunden gerecht, wenn Sie von Freizeittermin zu Freizeittermin hechten. Entscheiden Sie sich, worauf Sie Lust haben: 
Kneipenbummel mit den Freunden, Kino oder die Cocktailparty in der neuen Bar.

Bild: Fotolia
Manche Aufgaben lassen sich leider nicht verschieben oder absagen. 
Aber warum nicht das notwendige Gassi gehen mit dem Hund zu einem ausgiebigen Waldspaziergang mit der Familie machen? 
Bewegung an der frischen Luft tut gut und macht den Kopf frei.


Bild: dpa
Mindestens genauso gut für das persönliche Wohlbefinden - wenn auch nicht für die körperliche Fitness - ist ein gemütlicher Sonntag auf dem Sofa mit der Familie oder guten Freunden. 

Bild: Fotolia

Ab und an sollte nämlich auch süßes Nichtstun erlaubt sein, 

statt andauernder Aktivität.

Original Artikel link: WIRTSCHAFTS WOCHE
Empfehlung von Business Doctors, Graz, Österreich

..........................................................


BUSINESS DOCTORS NEWS!!

3. BUSINESS DOCTORS SYMPOSIUM 2014: 

das 3. Symposium die Business Doctors, im Rahmen des Europäische Forums für Generationengerechte und gesunde Arbeitswelten, mit dem heurigen Thema „ Gesund bleiben –von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft „ vom 16. – 17. Oktober in der Burg Schlaining präsentiert.  INFO LINK (KLICK NOW!)


Informationen und Anmeldungen unter office@business-doctors.at
..........................................................



.........................................................................


::::::::::::::::::::

NEU!!!!

BUSINESS DOCTORS APP
IHR "STRESS & BURNOUT CHECK"
JETZT HIER - CLICK!!
DANKE!!

Informationen:
Zahlen, Daten und Fakten zu den berufsgruppenspezifischen Stress – und Burnoutstudien, Leistungseinbußen durch Stress, etc. sowie Infos zur BIS Business Intelligence Software mit dem Einsparungspotentialrechner sind unter www.business-doctors.at abrufbar.

Die Business Doctors Kostenfreie „Stress & Burnout Check“ APP für Android User ist im Google Play Store unter dem Suchbegriff „businessdoctors“ frei zum info-download.

Stress Burnout Prävention Check Business Doctors APP Jetzt Google Play



Ihr Ansprechpartner:

Franz Daublebsky,
Tel. 0664 / 101 2333


Wichtiger Hinweis:
Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten:
 Email: office@business-doctors.at

Ihr Business Doctors, Graz, Österreich
www.business-doctors.at

Stressprävention: Kommunikation bringt Erfolg (mit Video Gespräch über Kollegialität und gute Führung)

Der Neurobiologe und Buchautor Prof. Dr. med. Joachim Bauer aus Freiburg hat in Hall erklärt, wie Aggression und Gewalt entstehen.

Über 400 Zuhörer kamen Dez. 2013 zum Vortrag in SCHWÄBISCH HALL, Aula des Schulzentrums West.

"Sie können das Aggressionspotential in ihrer Umgebung positiv beeinflussen", mit diesem Satz nahm Joachim Bauer Eltern, Lehrer und Interessierte mit auf einen virtuellen Rundgang durch die Komplexität des menschlichen Gehirnes.

Prof. Dr. med. Joachim Bauer
Der Professor der Albert-Ludwig-Universität Freiburg unterlegte in seinem Vortrag "Schmerzgrenze - vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt" seine wissenschaftliche Erkenntnis mit einem einfachen Beispiel: "Wer sich schon einmal den Finger in einer Tür eingeklemmt hat, kennt bestimmt das Gefühl von Wut und Ärger. Schmerz erzeugt Aggression. Dies ist von Natur aus nichts Negatives und bewirkt einen gewissen Lerneffekt".



Aber nicht nur körperlicher Schmerz erzeugt dieses Verhalten. Auch seelische Erfahrungen werden vom Gehirn in biologische Signale verwandelt und soziale Erfahrungen zu Mikrostrukturen geformt. 
Bauer spricht dabei von neuronaler Plastizität. 

Das Gehirn verfügt über die Möglichkeit, Nervenzellen sowie ganze Hirnareale anzupassen. Damit werden allerdings nicht nur positive, sondern auch negative Erfahrungen verankert.
Heranwachsende, die in ihrer Kindheit misshandelt worden sind, speichern dies in ihrem Gehirn. Kindesmisshandlung beginnt bereits dort, wo Kinder durch Strafen, Klapse, Überforderung oder Liebesentzug geschädigt oder durch Äußerungen geängstigt und herabgesetzt werden und ein Gefühl der Wertlosigkeit erfahren.


Opfer solch seelischer Gewalt werden ausgegrenzt und fühlen sich gedemütigt.
"Soziale Ausgrenzung aktiviert die neurobiologische Schmerzmatrix, aus Psychologie wird Biologie", erläutert Bauer die Vorgänge im menschlichen Gehirn. 
"Junge Menschen haben einen neurobiologisch begründeten Hunger nach Gemeinschaft, Bindung und Akzeptanz", erklärt er.

Wird dies nicht erfüllt, läuft der Betroffene Gefahr, seine Motivation in Suchtdrogen zu suchen.
"Sie müssen mit Ihren Kindern ernsthaft ins Gespräch kommen. Sie dürfen sagen, dass Sie sich Sorgen machen, aber ohne Schimpfworte", rät er Eltern und Lehrern.
"Wertschätzung heißt nicht, dass man Kinder in Watte packt. Feedback, Lob und Beachtung stärken die Zugehörigkeit. Das Erfolgsprogramm des Menschen ist doch, dass wir verbal miteinander kommunizieren können. Kinder müssen lernen, ihre Wut mit denen zu besprechen, die es etwas angeht", fährt der Neurobiologe fort.


Erfährt ein Kind Schmerz, Ausgrenzung, Demütigung oder Unfairness, erzeugt dies Angst, Ekel, Stress und Erregung in den Mandelkernen. 
Diese sind im Kerngebiet des Gehirns und wesentlich an der Entstehung der Angst beteiligt.

"Der sogenannte Bottom-Up-Drive verursacht bei einem Angstgefühl, dass der Mensch in Wut gerät. Die Top-Down-Control schützt dagegen davor, diese Wut unkontrolliert auszuleben. Diese Kontrollfunktion ist die Erfolgsfahrkarte der Evolution. Daher steckt der Mensch nicht mehr in den Sümpfen fest", umschreibt Bauer auf humorvolle Weise die Reaktion im Gehirn.

"Die Art, wie wir uns körperlich bewegen und was wir sagen, löst bei unserem Gegenüber eine Resonanz aus. Man müsste ja zum Beispiel schon ein sauverbohrter Schwabe sein, wenn das gut aufgelegte Enkelkind mit seiner Fröhlichkeit nicht anstecken kann", resümiert Bauer.

Original Artikel SYBILLE MUNZ, Link: HALLER TAGBLATT
Empfehlung von Business Doctors, Graz, Österreich

                                     ARTIKEL DRUCKEN / PRINT THIS ARTICLE (Click)

You Tube: Published on 5 Feb 2014

Univ.-Prof. Dr. Joachim Bauer
"Kollegialität und gute Führung"

Arbeit kann beglücken oder bedrücken. Arbeit kann gesund oder krank machen. Arbeit kann Sinn und Befriedigung geben oder zum körperlich-seelischen Zusammenbruch führen. 
Wovon hängt es ab, ob uns die Arbeit gut tut oder krank werden lässt?
Univ.-Prof. Dr. Joachim Bauer erklärt im Gespräch mit Dr. Franz Josef Köb die neuesten  aufregenden und faszinierenden Forschungsergebnisse aus der Sicht der Hirnforschung.






..........................................................


BUSINESS DOCTORS NEWS!!

3. BUSINESS DOCTORS SYMPOSIUM 2014: 

das 3. Symposium die Business Doctors, im Rahmen des Europäische Forums für Generationengerechte und gesunde Arbeitswelten, mit dem heurigen Thema „ Gesund bleiben –von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft „ vom 16. – 17. Oktober in der Burg Schlaining präsentiert.  INFO LINK (KLICK NOW!)


Informationen und Anmeldungen unter office@business-doctors.at
..........................................................



.........................................................................


::::::::::::::::::::

NEU!!!!

BUSINESS DOCTORS APP
IHR "STRESS & BURNOUT CHECK"
JETZT HIER - CLICK!!
DANKE!!

Informationen:
Zahlen, Daten und Fakten zu den berufsgruppenspezifischen Stress – und Burnoutstudien, Leistungseinbußen durch Stress, etc. sowie Infos zur BIS Business Intelligence Software mit dem Einsparungspotentialrechner sind unter www.business-doctors.at abrufbar.

Die Business Doctors Kostenfreie „Stress & Burnout Check“ APP für Android User ist im Google Play Store unter dem Suchbegriff „businessdoctors“ frei zum info-download.

Stress Burnout Prävention Check Business Doctors APP Jetzt Google Play



Ihr Ansprechpartner:

Franz Daublebsky,
Tel. 0664 / 101 2333


Wichtiger Hinweis:
Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten:
 Email: office@business-doctors.at

Ihr Business Doctors, Graz, Österreich
www.business-doctors.at