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Mittwoch, 30. Juli 2014

Burnout Risiko: Bemerken Sie die folgenden Anzeichen eines Burn-Outs bei sich selbst?

Menschen mit fortgeschrittenem Burnout-Syndrom brauchen vor allem Ruhe und Veränderung. Manchmal reicht ein Chefwechsel, ein neu gefundener Arbeitsplatz oder eine ähnliche Veränderung, um eine Besserung herbeizuführen.


Zusätzlich empfehlen wir auch sportliche Aktivitäten zur Unterstützung, da Bewegung sowohl befreiende als auch entspannende Wirkung hat.



Bemerken Sie die folgenden Anzeichen eines Burn-Outs bei sich selbst?

ich arbeite nahezu pausenlos

ich verzichte auf Erholungs- oder Entspannungsphasen

ich fühle mich unentbehrlich und vollkommen

ich mache mich durch Mehrarbeit bei Kollegen unbeliebt mein Beruf wird zum hauptsächlichen Lebensinhalt

ich leide unter Hyperaktivität




ich leide unter Nichtbeachten eigener Bedürfnisse

ich verdrängen immer stärker Misserfolge

ich beschränke soziale Kontakte

ich gehe nur noch mit Kunden oder geschäftlich aus

ich vernachlässige meinen Partner

ich leide an Erschöpfung




ich leide an chronischer Müdigkeit

ich suche Ablenkung und Entspannung bei Alkohol, Tabak oder Drogen

ich esse mehr und häufiger

ich leide an Konzentrationsschwäche

ich leide an Schlafstörungen

ich leide an Drehschwindel

ich habe Angstzustände und Depressionen



Das Wichtigste ist jetzt, sich für einige Zeit "auszuklinken", um Körper und Geist ein bisschen Ruhe zu verschaffen. Die körperliche Erholung ist eine wichtige Voraussetzung.

Oftmals wird sogar eine Behandlung mit Antidepressiva empfohlen - Nebenwirkungen und ärztliche Verschreibung sind aber nicht zu unterschätzen.

Wir haben hier einen Android APP erarbeitet, der Ihnen zeigen soll, wie weit ihr BURN OUT Syndrom bereits fortgeschritten ist. Klicken Sie sich durch und Download den folgenden Test.

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Gesund bleiben
Von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft

Das sind Titel und Thema des 3. Symposiums, das von den Business Doctors im Rahmen des
„Europäischen Forums für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten“


vom 16. bis zum 17 Oktober 2014
in der Friedensburg Schlaining abgehalten wird.

Top Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik setzen sich in Vorträgen und Workshops mit den durch diese kulturelle Revolution in unseren Arbeitswelten herbeigeführten Änderungen auseinander und geben Einblick in die neusten Erkenntnisse und Entwicklungen, insbesondere der Stress-und Burnout forschung, wie auch in die neuesten Methoden der Stress- und Burnoutprävention. 
Erfolgreiche „Best Practice“ Beispiele runden das hochqualitative Programm ab. 



Informationen und Anmeldungen unter office@business-doctors.at
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Die Business Doctors Kostenfreie „Stress & Burnout Check“ APP für Android User ist im Google Play Store unter dem Suchbegriff „businessdoctors“ frei zum info-download.

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Ihr Ansprechpartner:

Franz Daublebsky,
Tel. 0664 / 101 2333


Wichtiger Hinweis:
Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten:
 Email: office@business-doctors.at

Ihr Business Doctors, Graz, Österreich
www.business-doctors.at


Stress at Work: How your Boss may be Affecting Your Health

by China Sellers

A new report finds your boss could be contributing to the stress of your job more than your actual work load.

The findings by psychologist Robert Hogan during the American Psychological Association's annual conference shows 75 percent of working adults say the worst part about their job is their immediate boss.


"Bad managers create enormous health costs and are a major source of misery for many people," Hogan said.
He also said a major cause of stress is bad management, because stress negatively affects your immune system and health.
READ: Workplace Survey


According to a study by the Centers for Disease Control and Prevention's (CDC) National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH), workers are increasingly required to assume greater personal responsibility for their continuity of employment. 

Stress can be a contributing factor of heart disease, which is the number one killer in women, the CDC finds. The survey looked at 1,714 adults over 18 who are currently full-time, part-time and self-employed.

Do you think your boss is a factor

in your overall health and stress levels? 
Comments Please!!



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Freitag, 20. Juni 2014

Burnoutprävention was Führungskräfte gegen Burnout tun (können)

Das Thema Burnout ist in den Unternehmen angekommen. 
Von 300 befragten Führungskräften aus Österreich, Deutschland und der Schweiz berichten 54% von konkreten Fällen in ihren Unternehmen. 
Maßnahmen zur Burnout-Prävention werden jedoch nur in 37% der Unternehmen umgesetzt. 

Oberste Priorität hat dabei immer noch die Sensibilisierung, denn Burnout ist keine eigenständig definierte Krankheit. 
Hinter den psychischen und physischen Symptomen kann eine Vielzahl von Krankheitsbildern stecken, die sich meist schleichend bemerkbar machen.


"Betriebliches Gesundheitsmanagement und Burnout-Prävention sind für Unternehmen mehr als nette Wohlfühlprogramme, die sich gut im CSR-Bericht machen", sagt Eva-Maria Ayberk, Leiterin des Hernstein Instituts für Management und Leadership. Die vorliegenden Zahlen der Burnout Fälle zeigen aber auch den notwendigen Handlungsbedarf auf.

Zwtl.: Einschätzung der Burnout-Gefährdung

Immerhin ein knappes Viertel schätzt das Risiko schon höher ein: 20% bewertet die Burnout Gefährdung als eher hoch, 4% sogar als sehr hoch. Die Burnout-Gefährdung der eigenen MitarbeiterInnen zum momentanen Zeitpunkt sehen drei Viertel der Führungskräfte weniger gegeben: 58% beurteilen sie als weniger hoch, 15% als gar nicht hoch.

Zwtl.: Gesundheits-Indikatoren: Gute Kommunikationskultur und Krankenstandstage

Woran erkennen Führungskräfte ein gesundes Team?
Bei den Österreichern und Schweizern ist eine gute Kommunikationskultur der verlässlichste Indikator (Ö: 59%, CH: 55%, D: 43%). 
Ein hoher Gestaltungsspielraum ist das wichtigste Kriterium der deutschen Führungskräfte (D: 52%, CH: 30%, Ö: 22%). 
Krankenstandstage werden von 47% zur Beurteilung herangezogen, besonders in Österreich (51%) und der Schweiz (54%), in Deutschland (37%) haben Fehltage weit weniger Relevanz. 
46% nennen die Produktivität, allen voran die deutschen Chefs (D: 51%, CH: 46%, Ö: 42%). 
Das Wissen der MitarbeiterInnen um den Sinn der Tätigkeit und eine ausgeprägte Konfliktkompetenz ist in allen drei Ländern für mehr als ein Drittel ein wesentliches Merkmal.

Zwtl.: Österreichische Unternehmen Spitzenreiter bei der Burnout-Prävention

37% aller befragten Unternehmen setzen konkrete Maßnahmen zur Burnout-Prävention. 
Hier lassen sich deutliche Länderunterschiede feststellen: 
Während in Österreich 46% und in Deutschland 40% der Unternehmen (ab 100 MitarbeiterInnen) aktive Präventivschritte setzen, sind es in der Schweiz nur 24%. 

Auch mit steigender Unternehmensgröße werden mehr Vorsorgemaßnahmen getroffen: 
Bei Unternehmen bis 250 MitarbeiterInnen sind 18% aktiv, bei Unternehmen über 1000 MitarbeiternInnen ist es bereits die Hälfte. 
"Die Konzerne und Unternehmen sind mit den weitreichenden Folgewirkungen des Burnout-Syndroms konfrontiert. Gleichzeitig können sie viel dazu beitragen, dass aus dem Risiko kein Ernstfall wird", merkt Eva-Maria Ayberk an. "Denn beim Burnout spielen neben den persönlichen Faktoren und dem sozialen Umfeld vor allem die beruflichen Rahmenbedingungen eine bedeutende Rolle."

Zwtl.: Erster Schritt: Sensibilisierung

Bei Unternehmen, die bereits Maßnahmen setzen, steht die Sensibilisierung durch Schulung von Führungskräften und MitarbeiterInnen mit 61% an erster Stelle.
Österreich ist mit 69% der Spitzenreiter, vor Deutschland (58%) und der Schweiz (49%). 

Von rund 40% der Führungskräfte wird das Überdenken der Arbeitsorganisation genannt, gleichauf mit der Unterstützung von Teamprozessen. 
Das Führen von Anerkennungsgesprächen erachten 35% als wirksam, 22% setzen auf die Kürzung des Arbeitspensums und den Abbau von Überstunden. "Viele Führungskräfte unterschätzen ihre Vorbildfunktion und die Wirkung ihres Führungsverhaltens. Burnout-Prävention kann nur gelingen, wenn sie von den Führungskräften selbst gelebt wird", meint Ayberk.

Rückfragehinweis:
Mag. Irene Kari Hernstein: irene.kari@hernstein.at

Artikel: derSTANDARD.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4308/aom
Empfehlung von Business Doctors, Graz, Österreich
Kontakt: Franz K. Daublebsky : daublebsky@business-doctors.at

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3. BUSINESS DOCTORS SYMPOSIUM 2014: 

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Mittwoch, 18. Juni 2014

Stress und Burnout: der Eltern steckt auch Kinder an

Kinder von Eltern, die an Burnout leiden, sind weit häufiger als ihre Alterskollegen von schulischem Burnout betroffen. 
Zu diesem Schluss kommen Forscher der finnischen Universität Jyväskylän, die das Syndrom erstmals generationsübergreifend bei 1100 Eltern mit Burnout und ihren 15-jährigen Kindern untersucht haben. 


Burnout wirkt in der Familie weiter, schreiben die Forscher im European Journal of Developmental Psychology.


Eltern vermitteln auch schlechte Stressbewältigung

Als Begründung dieses Zusammenhangs nennen die Forscher um Katariina Salmela-Aro mehrere Faktoren. "Eltern mit Burnout widmen den Kindern weniger Aufmerksamkeit und haben oft einen negativen Erziehungsstil", so die Studienleiterin. Auch finanzielle Probleme der Familie dürften eine Rolle spielen, da sie den Schweregrad des Burnouts oft mitbestimmen.


Die Übertragung des Syndroms geschieht besonders zwischen Mutter und Tochter oder zwischen Vater und Sohn. Das gleichgeschlechtliche Elternteil liefert für Kinder das wichtigste Rollenvorbild und gebe auch die Entwicklung des Burnouts weiter, so die Erklärung der Forscher.


Chronischer Stress als Ursache

Das Burn-out-Syndrom ist bei heranwachsenden Kindern ebenso wie bei Erwachsenen eine Folge von chronischem Stress. 
Er kann sich auf verschiedene Weise zeigen, berichtet Elfriede Wegricht vom Berufsverband österreichischer Psychologen. "Oft sind erste Anzeichen ein deutlicher Leistungsabfall in der Schule, der Verlust des Interesses, Depressionen oder psychosomatische Beschwerden", so die Expertin. Häufig sind auch eine distanzierende Haltung gegenüber dem Schulbesuch, Zweifel an der Fähigkeit, Aufgaben zu bestehen oder das Beschreiten von Nebengleisen wie Spielsucht.


Schulstress bei jedem Dritten anzutreffen

Wie weit verbreitet Schulstress bei Jugendlichen ist, zeigt eine aktuelle Studie, die im Auftrag der Krankenkasse DAK bei zehn- bis 21-jährigen Deutschen durchgeführt wurde. Jeden dritten aus dieser Altersgruppe plagen Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafprobleme und Gereiztheit. Besonders häufig ist dies der Fall bei Schülerinnen, bei einem schlechten Klassenklima sowie bei Jugendlichen, die Problemen lieber aus dem Weg gehen als sie aktiv zu lösen. 
Verschlimmernd wirkt oft fehlende Erholung durch außerschulischen Stress, deren Ursachen oft im übertriebenen Ehrgeiz der Eltern liegen.


Fehlende Organisation und Disziplin

"In der Schule ist Stress oft Folge fehlender Organisiertheit und Disziplin, besonders wenn Aufgaben stets aufgeschoben und dann in Summe nicht mehr bewältigt werden können", so Wegricht. 
Lehrer würden sich oft zu sehr darauf konzentrieren, das Optimum an Wissen statt Motivation und Lernstrategien zu vermitteln. "Gestresste Schüler lernen schlecht, denn die Emotion ist immer Basis für Kognition. Zur Unterstützung dieser Ebene können Schulpsychologen einen wertvollen Beitrag leisten", so Wegricht.


Auf den Rat anderer hören

Ebenso wie in der Schule sei die offene Atmosphäre auch zu Hause wichtig, etwa für die Bewältigung von Schulstress. "Ist man als Elternteil unfähig, auf das eigene Kind einzugehen, so sollte man etwas für sich selbst tun. Es ist keine Schande, den Rat eines Freundes, Lehrers oder Psychologen zu suchen, besonders wenn dieser die Probleme mit mehr Fingerspitzengefühl erkennen kann. Schlimm ist es jedoch, wenn man andere in den Burnout mitreißt", so die Wiener Psychologin.


MEHR ZUM THEMA

· Depression und Burn-out: Fehltage wegen psychischer Leiden steigen

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Original Artikel : T-Online
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3. BUSINESS DOCTORS SYMPOSIUM 2014

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Von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft

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Mittwoch, 16. Oktober 2013

Stress am Arbeitsplatz Prävention: Pflanzen im Büro zur Burn-out-Prophylaxe

12.10.2013 | 18:21 | von CLAUDIA RICHTER (Die Presse)

Chefs müssten Drachenbaum und Co. lieben:
Zimmerpflanzen verbessern Konzentration und Arbeitsleistung.
Und in der Heizperiode können sie sogar Erkältungen vorbeugen.


Kann man mit Zimmerpflanzen im Büro Burn-out-Prophylaxe betreiben?
Bis zu einem gewissen Grad ja, sagt Elisabeth Kalous von der österreichischen Gartenbau-Gesellschaft. Denn „grüne Kollegen“ im Arbeitsumfeld haben einen – wissenschaftlich nachgewiesenen – positiven Einfluss auf psychisches und physisches Wohlbefinden. 
Das sagt nicht etwa allein die Gartenbau-Gesellschaft, das sagen auch Wissenschaftler der Universität Kopenhagen, die in der Studie „Plants for a better life – people-plant relationships in indoor work environments“ Pflanzen unter die soziale Lupe genommen haben.



Demnach sind Pflanzen im Büro universale Alleskönner, die jeder Chef lieben müsste. So kann der grüne Blätterwald Stress reduzieren, Kreativität, Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit und das soziale Klima fördern. Mehr noch: Grüne „Zimmergefährten“ werden als angenehm wahrgenommen und erhöhen so die Arbeitszufriedenheit, die wiederum zu mehr Effizienz und Effektivität bei der Arbeit führt. 

Auch eine Studie der Washington State University bestätigt, dass Motivation und Arbeitsleistung in „grünen Büros“ steigen. Zudem weisen Menschen mit Pflanzen am Arbeitsplatz niedrigere Blutdruckwerte auf.

Ob der Efeu wirklich dazu anregt, eine Arbeitspause zu machen, bei der sich computergeplagte Augen erholen können und neue Kraft getankt wird? 
Kopenhager Forscher behaupten das zumindest. So soll das Grün im Bürograu auch Entspannung in stressigen Situationen erleichtern. Und vielleicht kommt man ja wirklich über Bromelie und Drachenbaum zu einem betriebsklimafördernden Gespräch mit den Kollegen.


Weniger Kopfweh. 
Bromelie und Drachenbaum seien gleich vor den Vorhang geholt, denn sie eignen sich laut Gartenbau-Gesellschaft ob ihrer Robustheit gut als Büropflanzen. Geeignet als widerstandsfähiges Schreibtisch-Grün sind ferner Einblatt, Efeutute, Flammendes Käthchen, Grünlilie, Gummibaum, Philodendron, Rotblatt und Birkenfeige.

Auch norwegische Wissenschaftler stellen Pflanzen im Büro ein gutes Zeugnis aus. Bei gut 52 Prozent der Büroangestellten verhelfen Zimmerpflanzen zu weniger Kopfweh und Schnupfen, besagt ihre Studie. 

Dieselben Forscher fanden auch bei Kindern in Grundschulen positive Effekte: 
Die Kinder gingen lieber in die Schule, wenn es dort grünte, und klagten seltener über trockene Haut und Husten.

„Das hängt sicher auch damit zusammen, dass Zimmerpflanzen die Luft in Innenräumen befeuchten“, sagt Manuela Lanzinger, Zimmerpflanzenexpertin bei der österreichischen Umweltberatung. Mehr als 90 Prozent des Gießwassers geben viele Pflanzen über ihre Blätter als reinen Wasserdampf wieder an die Raumluft ab, und das ist allemal gesünder als das Werk von künstlichen Raumbefeuchtern. „Pflanzen sind keine Keimschleudern und brauchen auch keinen Strom“, sagt Lanzinger.


Das Befeuchterpotenzial der Pflanzen wird besonders im Winter wieder interessant, wenn Zentralheizungen die Luftfeuchtigkeit auf ein ungesundes Niveau absenken. Ausgetrocknete Schleimhäute und gereizte Atemwege sind die Folgen, die wiederum für Erkältungen und grippale Infekte anfälliger machen. Lanzinger: „Drei bis sechs größere Zimmerpflanzen sorgen in einem etwa 30 Quadratmeter großen Raum dafür, dass die ideale Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55 Prozent erreicht wird.“ Effiziente Biobefeuchter sind unter anderem Zyper- und Papyrusgras, Zimmerlinde und -bambus, Philodendron, Farne, Zierbanane, Fensterblatt und Yuccapalme. Allerdings: Wenn die Luft zu feucht wird, haben Schimmelpilze ideale Lebensbedingungen.

Pflanzen in geschlossenen Räumen können aber noch mehr: Sie reduzieren den Anteil von Staubpartikeln in der Luft – gut gepflegte Pflanzen können den Staubgehalt um bis zu 20 Prozent reduzieren – und filtern Schadstoffe, die aus Möbeln, Wandfarben, Bodenbelägen, Druckern und Kopiergeräten in die Raumluft und auf uns einströmen. Das bewiesen unter anderem Forscher der US-Weltraumbehörde Nasa. Das Institut für chemische Pflanzenpathologie des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit Neuherberg stellte fest: Eine Grünlilie (mit 300 Gramm Frischgewicht) enthält genug Enzym, um in sechs Stunden 100 Kubikmeter Raumluft mit einem Formaldehyd-Gehalt von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter zu reinigen.

Grüne Stresskiller- Pflanzen am Arbeitsplatz steigern das Wohlbefinden

Stichwort Enzym: 
Spezielle Enzyme in den Blättern der Pflanzen sind es, die aus der Raumluft aufgenommene Gifte in unschädliche Stoffe umwandeln. Die pflanzliche Filteranlage funktioniert aber noch auf andere Weise: 
Die Gase werden auch zu den Wurzeln transportiert. Dort lebende Mikroorganismen, die sogenannten Wurzelmikroben, freuen sich über diese Gase, dienen sie ihnen doch als Nahrung, die sie zerlegen und somit unschädlich machen. So wird etwa mit Methan, Formaldehyd oder Benzol umgegangen. Freilich geht das nicht so weit, dass aus schadstoffbelasteter klare Alpenluft wird. Wunder wirken können die Pflanzen schließlich auch nicht, aber zumindest Besserung in schadstoffgeschwängerte Luft bringen. 
Und: 
Pflanzen mit aktivem Stoffwechsel können das besser. 
Dazu gehören unter anderem Philodendron, Ficus Benjamin (Birkenfeige), Chlorophytum (Grünlilie), Epipremnum (Efeurute), Spathiphyllum (Einblatt), Dracaena (Drachenbaum), Aglaonema (Kolbenfaden), Schlefflera (Strahlen-, Fingeraralie). Bogenhanf soll übrigens besonders gut Schadstoffe von Zigaretten beseitigen können.

Pflanzen neben dem Bett. Dürfen Pflanzen ins Schlafzimmer? „Ja“, sagt etwa Schlafforscher Manfred Walzl. „Machen Sie sich keine Sorgen, dass Pflanzen im Dunkeln Sauerstoff verbrauchen. Es handelt sich nur um geringe Mengen. Besonders zu empfehlen sind Pflanzen, die nachts Kohlendioxid aus verbrauchter Atemluft aufnehmen. Dazu gehören etwa die echte Aloe, Bromelien und Bogenhanf.“

Allergiker sollten jedoch ein bisschen vorsichtig mit diesen Zimmergenossen sein und vor allem Birkenfeigen meiden, die können bei empfindlichen Personen zu allergischen Beschwerden führen. Auch beim Gummibaum ist Vorsicht geboten. Pollenallergiker sollten sich außerdem nicht unbedingt blühende Zimmerpflanzen in die Wohngemeinschaft nehmen.

Klar auch: 
Nicht jede Pflanze passt in ein Krankenhauszimmer.
Klar sind aber auch Studienresultate, die besagen: Pflanzen oder auch nur der Blick vom Spitalsfenster auf eine Grünfläche fördern die Genesung – die Patienten sind weniger ängstlich, haben weniger Schmerzen.

Vielleicht hat ja die allgemeine Verbundenheit, die die meisten Menschen zu Pflanzen hegen, evolutionäre Hintergründe: 
Unseren Vorfahren jedenfalls signalisierten Pflanzen Überlebenschancen – wo es grün war, gab es auch Wasser, Nahrung, Schutz. Und inmitten von Handy, iPhone, Blackberry, Apps und Computerbildschirm könnte das Grün der Birkenfeige schon fast so etwas wie ein emotionales Schutzinselchen am überbordenden Datenhighway darstellen.



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"Erfolgsfaktor Prävention -
von der Wertschätzung zur Wertschöpfung"
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SYMPOSIUM 2013

"ERFOLGSFAKTOR PRÄVENTION"
am 17.- 18. Oktober 2013

in St. Lambrecht, Steiermark, Österreich


Die Zielsetzung

Dieses Symposium wird sich schwerpunktmäßig mit Gesundheit und Krankheit im Kontext zu Wertschätzung und Wertschöpfung auseinandersetzen.
Weit über die anwesenden TeilnehmerInnen hinaus soll die Notwendigkeit einer umfangreichen Krankheitsprävention dargelegt und die Erfolgsfaktoren dafür aufgezeigt werden. Hier sollen Personalisten und Unternehmer zu den Themen Prävention fit gemacht werden, Anregungen zur Implementierung von BGF und BGM erhalten und praktikable Umsetzungshinweise erhalten.

Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Gesundheitsminister Alois Stöger,
Präs. K. Blecha, Dir. K. Aust – PVA, bis hin zu SpezialistInnen aus Medizin, Wirtschaft und Wissenschaft werden die Themen von verschiedensten Blickwinkeln aus beleuchten.             

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Dienstag, 15. Oktober 2013

Burnoutprävention: Was Führungskräfte dagegen tun (können)

Artikel: derSTANDARD.at
15. Oktober 2013, 14:53


Das Thema Burnout ist in den Unternehmen angekommen. 
Von 300 befragten Führungskräften aus Österreich, Deutschland und der Schweiz berichten 54% von konkreten Fällen in ihren Unternehmen. 
Maßnahmen zur Burnout-Prävention werden jedoch nur in 37% der Unternehmen umgesetzt. 

Oberste Priorität hat dabei immer noch die Sensibilisierung, denn Burnout ist keine eigenständig definierte Krankheit. 
Hinter den psychischen und physischen Symptomen kann eine Vielzahl von Krankheitsbildern stecken, die sich meist schleichend bemerkbar machen.


"Betriebliches Gesundheitsmanagement und Burnout-Prävention sind für Unternehmen mehr als nette Wohlfühlprogramme, die sich gut im CSR-Bericht machen", sagt Eva-Maria Ayberk, Leiterin des Hernstein Instituts für Management und Leadership. Die vorliegenden Zahlen der Burnout Fälle zeigen aber auch den notwendigen Handlungsbedarf auf.

Zwtl.: Einschätzung der Burnout-Gefährdung

Immerhin ein knappes Viertel schätzt das Risiko schon höher ein: 20% bewertet die Burnout Gefährdung als eher hoch, 4% sogar als sehr hoch. Die Burnout-Gefährdung der eigenen MitarbeiterInnen zum momentanen Zeitpunkt sehen drei Viertel der Führungskräfte weniger gegeben: 58% beurteilen sie als weniger hoch, 15% als gar nicht hoch.

Zwtl.: Gesundheits-Indikatoren: Gute Kommunikationskultur und Krankenstandstage

Woran erkennen Führungskräfte ein gesundes Team?
Bei den Österreichern und Schweizern ist eine gute Kommunikationskultur der verlässlichste Indikator (Ö: 59%, CH: 55%, D: 43%). 
Ein hoher Gestaltungsspielraum ist das wichtigste Kriterium der deutschen Führungskräfte (D: 52%, CH: 30%, Ö: 22%). 
Krankenstandstage werden von 47% zur Beurteilung herangezogen, besonders in Österreich (51%) und der Schweiz (54%), in Deutschland (37%) haben Fehltage weit weniger Relevanz. 
46% nennen die Produktivität, allen voran die deutschen Chefs (D: 51%, CH: 46%, Ö: 42%). 
Das Wissen der MitarbeiterInnen um den Sinn der Tätigkeit und eine ausgeprägte Konfliktkompetenz ist in allen drei Ländern für mehr als ein Drittel ein wesentliches Merkmal.

Zwtl.: Österreichische Unternehmen Spitzenreiter bei der Burnout-Prävention

37% aller befragten Unternehmen setzen konkrete Maßnahmen zur Burnout-Prävention. 
Hier lassen sich deutliche Länderunterschiede feststellen: 
Während in Österreich 46% und in Deutschland 40% der Unternehmen (ab 100 MitarbeiterInnen) aktive Präventivschritte setzen, sind es in der Schweiz nur 24%. 

Auch mit steigender Unternehmensgröße werden mehr Vorsorgemaßnahmen getroffen: 
Bei Unternehmen bis 250 MitarbeiterInnen sind 18% aktiv, bei Unternehmen über 1000 MitarbeiternInnen ist es bereits die Hälfte. 
"Die Konzerne und Unternehmen sind mit den weitreichenden Folgewirkungen des Burnout-Syndroms konfrontiert. Gleichzeitig können sie viel dazu beitragen, dass aus dem Risiko kein Ernstfall wird", merkt Eva-Maria Ayberk an. "Denn beim Burnout spielen neben den persönlichen Faktoren und dem sozialen Umfeld vor allem die beruflichen Rahmenbedingungen eine bedeutende Rolle."

Zwtl.: Erster Schritt: Sensibilisierung

Bei Unternehmen, die bereits Maßnahmen setzen, steht die Sensibilisierung durch Schulung von Führungskräften und MitarbeiterInnen mit 61% an erster Stelle.
Österreich ist mit 69% der Spitzenreiter, vor Deutschland (58%) und der Schweiz (49%). 

Von rund 40% der Führungskräfte wird das Überdenken der Arbeitsorganisation genannt, gleichauf mit der Unterstützung von Teamprozessen. 
Das Führen von Anerkennungsgesprächen erachten 35% als wirksam, 22% setzen auf die Kürzung des Arbeitspensums und den Abbau von Überstunden. "Viele Führungskräfte unterschätzen ihre Vorbildfunktion und die Wirkung ihres Führungsverhaltens. Burnout-Prävention kann nur gelingen, wenn sie von den Führungskräften selbst gelebt wird", meint Ayberk.
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Die Zielsetzung

Dieses Symposium wird sich schwerpunktmäßig mit Gesundheit und Krankheit im Kontext zu Wertschätzung und Wertschöpfung auseinandersetzen.
Weit über die anwesenden TeilnehmerInnen hinaus soll die Notwendigkeit einer umfangreichen Krankheitsprävention dargelegt und die Erfolgsfaktoren dafür aufgezeigt werden. Hier sollen Personalisten und Unternehmer zu den Themen Prävention fit gemacht werden, Anregungen zur Implementierung von BGF und BGM erhalten und praktikable Umsetzungshinweise erhalten.

Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Gesundheitsminister Alois Stöger,
Präs. K. Blecha, Dir. K. Aust – PVA, bis hin zu SpezialistInnen aus Medizin, Wirtschaft und Wissenschaft werden die Themen von verschiedensten Blickwinkeln aus beleuchten.             

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Informationen:
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Ihr Ansprechpartner:

Franz Daublebsky,
Tel. 0664 / 101 2333


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Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten:
 Email: office@business-doctors.at


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