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Sonntag, 17. Mai 2015

Berufsleben hat eine Million Österreicher krank gemacht. (mit Vorsorge Tipps!)

Acht von zehn Erwerbstätigen gesundheitlich belastet - 
Stress und Depressionen als Folge.

Das Berufsleben beeinträchtigt die Gesundheit von einer Million Österreicher (Symbolfoto). -
Foto: Gina Sanders - Fotolia/Gina Sanders/Fotolia
Acht von zehn Erwerbstätigen sind am Arbeitsplatz einem Gesundheitsrisiko – körperlich oder psychisch – ausgesetzt. Und rund eine Million Menschen klagt bereits über eine gesundheitliche Beeinträchtigung, die von der Arbeit verursacht wurde – mit Rückenproblemen an der Spitze (siehe Grafik).

Dies ergaben Befragungen von insgesamt fast 19.000 Personen durch die Statistik Austria.
Ein Vergleich mit einer Statistik-Austria-Untersuchung aus dem Jahr 2007 zeigt einen deutlichen Anstieg der Probleme: 
„Der Anteil jener, die Zeitdruck als jenen Faktor angeben, der ihr psychischen Wohlbefinden am stärksten beeinträchtigt, ist um knapp ein Drittel gestiegen – von 29 auf 37 Prozent“, so die Gesundheitsstatistikerin Barbara Leitner.

Als Folge hat sich auch die Zahl derjenigen verdoppelt, die unter Stress, Depressionen und Angstzuständen leiden. Bei Kopfschmerzen und Übermüdung der Augen als schwerwiegendstes arbeitsbedingtes Gesundheitsproblem stieg die Zahl der Betroffenen um zwei Drittel. Bei den arbeitsbedingten Nacken- und Schulterschmerzen gab es einen Anstieg um ein Drittel.

„Wir hatten in den vergangenen Jahren eindeutig eine Zunahme der Arbeitsverdichtung“, sagt der Arbeitspsychologe Univ.-Prof. Wolfgang Kallus vom Institut für Psychologie der Uni Graz: „Die Notwendigkeit, in kurzer Zeit viel zu leisten, nimmt für die, die noch eine Arbeit haben, tendenziell zu.“ 

Vielfach sei die Personaldecke bereits sehr dünn: 
„Zieht dann die Auftragslage plötzlich an, verschärft sich das Problem.“ Vielfach gebe es keine Stellvertreter mehr, Krankenstände müssten zusätzlich von den noch Gesunden aufgefangen werden – oder es komme zum Präsentismus: Um die anderen nicht zu belasten, geht man trotz Krankheit arbeiten.“

Im Dienstleistungsbereich steige die psychische Belastung ebenfalls: 
„Die Arbeitsleistung soll für den Kunden attraktiv sein – deshalb sind wir stets freundlich, hilfsbereit, bemühen uns, keine Fehler zu machen.“ 
Hier fehle es an Modellen, wie man die psychischen Ressourcen wieder aufladen könne. Viele Firmen hätte in der Vergangenheit keine langfristige Personalplanung durchgeführt: 
„Aber nur durch konsequenten Aufbau neuer Mitarbeiter – Stichwort Mentoringprogramme – kommen sie aus dem Überlastungsteufelskreis heraus.“

STRESS-GESELLSCHAFT

Getrieben und aufgerieben.

Arbeitsbedingter Stress zerstört Gesundheit, Privatleben, die Stimmung und die Produktivität.

Anleitung zur Beruhigung.

Der Puls wird schneller. Der Atem auch. Die Pupillen weiten sich, der Hörsinn ist geschärft. Das Gehirn ist in Alarmbereitschaft: Kampf oder Flucht – eine andere Wahl gibt es nicht.

So reagiert der Mensch im Stress. Hochleistungen werden möglich, gleichzeitig gehört Stress zu den "größten Gefahren des 21. Jahrhunderts". Das befindet niemand Geringerer als die Weltgesundheitsorganisation WHO. 

Jeder zweite Topmanager in Österreich klagt über zu hohe Belastungen, die frühere "Managerkrankheit" hat aber längst alle Unternehmensetagen erobert. Jeder vierte Arbeitnehmer fühlt sich im Job gestresst, jeder zweite nach dem Arbeitstag ausgebrannt.

Stress hat, wer sich stresst

Die Stressoren in der Arbeitswelt nehmen zu – Arbeit wird komplexer, der Zeitdruck größer, sagt der Wiener Stresstrainer Günter Niederhuber, der Trainings für Unternehmen und Privatpersonen anbietet. Allerdings: 
"Belastungen von außen lösen noch keinen Stress aus. Erst die Denkmuster, die innere Einstellung führen zu Stress." 
Was den einen Mitarbeiter in Panik versetzt, lässt den anderen kalt. Die eigene Persönlichkeit entscheidet, ob man mit Stress reagiert – oder cool bleibt.

So würden laut Niederhuber Perfektionisten bei Zeitdruck extrem unter Stress geraten, weil sie ihre Sache dann unmöglich perfekt machen könnten. Auch Menschen mit ausgeprägtem Harmoniebedürfnis seien prädestiniert: 
"Sie wollen es allen recht machen, sagen nicht nein." 
Ebenso anfällig seien Einzelkämpfer, die fremde Hilfe ablehnen. Und risikoscheue Mitarbeiter, die in Stress geraten, wenn die Sicherheit dahin ist.

Im Umkehrschluss bedeutet das: 
Je positiver das Selbstbild des Menschen, je mehr er davon überzeugt ist, die Situation kontrollieren zu können, desto besser geht er mit herausfordernden Situationen um. Das fand Stressforscher Richard Lazarus 1973 heraus. Wer gestresst ist, sollte also seine Denkmuster überprüfen und verändern.

Umdenken macht resilient

Die moderne Forschung nennt diese Widerstandsfähigkeit Resilienz. 
"Ein resilienter Mensch lässt sich nicht stressen, bleibt in seiner Mitte, schaut auf die eigenen Ressourcen und darauf, dass es ihm gut geht", sagt Resilienztrainer Ronald Lengyel. 

Die Balance finden, sich abgrenzen sei sehr wichtig, "dann wird aus der Bedrohung eine Herausforderung." 
Niederhuber empfiehlt, die Problemlösungskompetenzen im Job zu erhöhen. "Gerade in Stresssituationen neigen wir dazu, am Problem haften zu bleiben." 

Besser: 
Zehn Minuten mal nichts tun, abkühlen. Und dann eine Lösung suchen. Soziale Kontakte zu pflegen sei wichtig – gerade sie würden bei Stress schnell gekappt. 

Der wahre Stresskiller sei Sport. 
"Er ist der einzige Weg, um das Stresshormon Cortisol abzubauen", so Niederhuber. 
Von Adrenalinkicks in der Freizeit rät er ab. 
Auch wenn es banal klingt: 
Wer die kleinen Dinge des Lebens genießt, kann mit Stress gelassener umgehen.


VORSORGE TIPPS!



1. Führen Sie eine Liste: Arbeitspsychologin Daniela Reiter rät: 
„Alles aufschreiben, was ich machen möchte und von dem ich glaube, das es erledigt werden muss – und dann wegstreichen. Ich entscheide, was meine Prioritäten sind.“

2. Atmen Sie durch:
Unter Stress halten Menschen die Luft an, oder die Atmung wird flach. So gelangt weniger Sauerstoff zu den Organen und ins Gehirn. Sie werden müde und erschöpft. Atmen Sie bewusst zwei- drei Mal tief ein und aus – egal, wo Sie sind. Schließen Sie kurz die Augen und beamen Sie sich mental an einen Ort, der Ihnen Kraft gibt.


3. Bleiben Sie bei dem, was sie tun:
Lassen Sie sich weder durch ein Handyläuten noch durch andere „Verführungen“ ablenken. 
Die Asiaten nennen das: 
„Tun, was zu tun ist.“ 
Wenn Sie Geschenke einpacken, packen Sie Geschenke ein. 
Wenn Sie aufräumen, räumen Sie auf. 
Wenn Sie einkaufen gehen, gehen Sie einkaufen.


4. Hören Sie Musik, die Sie mögen:
Klassische Musik – besonders Bach oder Mozart – wirkt stresslösend. 
Latin-Jazz macht gute Laune. 
Geistliche Musik – etwa Oratorien – haben eine meditative und erfrischende Wirkung.

5. Strecken Sie sich durch:
Wenn Sie merken, dass sich Ihre Muskeln aufgrund des Drucks angespannt anfühlen,
dann strecken Sie sich. 
Gehen Sie durch den Raum, schütteln Sie Arme und Beine, atmen Sie tief ein und aus. 
Werden Sie groß!


6. Gehen Sie an die frische Luft: 
Egal, ob es ein stundenlanger Waldspaziergang ist, 
oder Sie in der Büropause schnell um den Block gehen. 
Frische Luft tut gut und bringt den Kreislauf wieder in Schwung.


7. Machen Sie ein Nickerchen:
Eine Mittagsruhe - bekannt als Powernap - hilft gegen das Tief am Nachmittag. 
Schlafexperte Jürgen Zulley bestätigt, dass ein zehn- bis zwanzigminütiges Nickerchen die Leistungsfähigkeit um bis zu 35 Prozent steigern kann.


8. Genießen Sie bewusst:
Belohnen Sie sich ab und zu mit einem Stück Schokolade. 
In Maßen genossen, sind Sorten mit Bitterstoffen sogar gesund. 
Wissenschaftler der Technischen Hochschule Aachen haben nachgewiesen, dass Stoffe in Bitterschokolade Gefäßerkrankungen vorbeugen können.


9. Gehen Sie in sich:
Nehmen Sie sich bewusst ein paar Minuten Zeit. 
Zünden Sie eine Kerze an und lassen Sie den Tag Revue passieren: 
Was ist mir heute gut gelungen? 
Welche positiven Erlebnisse hatte ich heute? 
Was habe ich heute gelernt? 
Worauf bin ich stolz?


10. Zeit mit den Liebsten verbringen:
Zuneigung, Trost, Verständnis, körperliche Nähe - 
der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht intakte Beziehungen. 
Forscher der Brigham Young University in Utah 
haben den Zusammenhang zwischen sozialen Kontakten und dem Sterberisiko analysiert.

11. Trinken Sie Tee: 
Kamillentee, Hagebuttentee, Pfefferminztee, Melissentee, 
Johanniskrauttee, Schafgarbentee und Rooibostee haben beruhigende Wirkung. 
Den höchsten Koffeingehalt hat die Sorte Darjeeling, ein Schwarztee. 
Er wirkt belebend.


12. Lernen Sie zu entspannen:
Mit Entspannungstechniken wie 
Yoga, Shiatsu, Pilates, Qigong 
oder autogenem Training lernen Sie Stress abzubauen.



13. Verzichten Sie auf Nikotin:
Vielen Rauchern hilft der Zigarettenkonsum in Stresssituationen. 
Allerdings nur, weil sie süchtig sind. 
"Es ist für Abhängige immer wohltuend, wenn sie nach einer längeren Entzugsphase ihren Suchtstoff zu sich nehmen, ansonsten fehlt ihnen etwas",
schreibt die deutsche Gesell. f. Nikotinprävention. 
Auf Nichtraucher wirkt es mit Schwindel und Kopfschmerzen.


14. Sport als Ausgleich:
Über Bewegung baut der Körper jene überschüssige Energie ab, 
die der Organismus in Stresssituationen zur Verfügung stellt. 
Zudem stärkt das Training die Ausdauer 
und bringt das Herz-Kreislaufsystem in Schwung.

15. Belohnen Sie sich selbst:
Ein paar Stunden in der Therme, ein Saunabesuch 
oder einen Nachmittag lang faulenzen. 
Nehmen Sie sich einen Tag in der Woche bewusst Zeit 
und nutzen Sie sie für jene Dinge, die Sie selten tun.

GRAFIK


HINTERGRUND


Positionen von Gewerkschaft und Wirtschaft.



ÖGB-Achitz fordert Recht 
auf gesunden Arbeitsplatz für ArbeitnehmerInnen

Prävention im Betrieb deutlich ausbauen - Schwerpunkt arbeitsbedingte physische und psychische Gesundheitsgefährdungen

Wien (OTS/ÖGB)
"Die psychische Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird noch immer als individuelles Problem gesehen", kritisiert Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB, anlässlich der Befragung "Gesundheitsrisiko Arbeitsplatz" der Statistik Austria. 

"Vor allem Rückenbeschwerden und psychische Probleme gehen oft vom Arbeitsplatz aus, oder sie werden durch die Arbeit verstärkt. Deshalb muss auch die Prävention am Arbeitsplatz ansetzen", sagt Achitz und fordert: 
"Da bisher zu wenige Unternehmen den Handlungsbedarf erkannt haben, muss die betriebliche Gesundheitsförderung zur Pflicht werden." 

ArbeitnehmerInnen müssen das Recht auf einen gesunden Arbeitsplatz haben. Achitz: 
"Wer jahrelang im Schichtbetrieb gearbeitet hat, soll das Recht auf Arbeit bei Tag bekommen." 

Allein sechs körperliche Arbeitsbelastungen (schwere körperliche Arbeit, Einwirkung von Vibrationen, Arbeit mit gefährlichen Arbeitsstoffen, Gefahr von Arbeitsunfällen, erzwungene Körperhaltungen bei der Arbeit, Belastungen durch das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung) sind für rund 23 Prozent der Krankenstände verantwortlich. 
Das führt zu Kosten in Milliardenhöhe für Entgeltfortzahlung und Krankengeld, entfallene Wertschöpfung für Betriebe und Krankenbehandlungskosten. 

Dazu kommen hohe Kosten aufgrund von krankmachenden psychischen Arbeitsbelastungen wie Stress und Arbeiten unter Zeitdruck. "Untätigkeit bei Prävention lohnt sich für Unternehmen nicht", sagt der Leitende Sekretär des ÖGB.

Der ÖGB fordert daher, dass die Prävention sehr viel weiter gefasst werden muss, und zwar in Richtung arbeitsbedingte physische und psychische Gesundheitsgefährdungen. 

"Die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers muss viel weiter gehen als bisher. Nur so können teure chronische Krankheiten verhindert werden. Eine Ursache dafür sind überlange Arbeitszeiten. Dagegen hat der ÖGB ein Modell vorgelegt, das Überstunden reduziert, indem es sie für die Betriebe teurer macht", sagt Achitz abschließend.

Die Forderungen des ÖGB:

  • Arbeitgeber müssen Arbeitsplätze, Arbeitsmittel, die Arbeitsorganisation alternsgerecht gestalten.
  • Betriebliche Gesundheitsförderung als Pflicht, statt wie derzeit nur auf freiwilliger Basis.
  • Sanktionen für Arbeitgeber, die keine gesundheitsfördernden Maßnahmen setzen.
  • Arbeits- und OrganisationspsychologInnen an allen Arbeitsstätten.


Anders Martin Gleitsmann, Leiter der Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer (WKÖ). 
„Psychische Belastungen nur auf den Arbeitsplatz zurückzuführen, ist eine verkürzte Sichtweise, die nicht der Realität entspricht.“ 
 Arbeit nur als Belastung zu verkaufen, sei falsch. 
„Wir dürfen uns Arbeit nicht krankreden lassen!“ 
Arbeitende Menschen seien gesünder als nicht Arbeitende, Eigenverantwortung müsse gestärkt werden.



ÜBER DEN AUTOR:
Nicole Thurn
Wirtschaft & Karriere
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Sonntag, 24. August 2014

Wertschätzung und Wertschöpfung: Was also ist zu tun?

Wertschätzung, Respekt, Akzeptanz, Anerkennung , Kommunikation zu Hause, im öffentlichen Raum und auf dem Arbeitsplatz, von Vielen falsch eingeschätzt und missachtet, wird in dieser und den nächsten Ausgaben des Schöcklland betrachtet und wird unseren Lesern Möglichkeiten aufzeigen, wie man damit umgehen kann und was es dem Einzelnen bringen kann mit Wertschätzung richtig umzugehen.


Wenn Wertschätzung, wie in Unternehmen sehr oft auch die Budgets betrifft, so kann sie im privaten Umfeld ein Lächeln auf die Lippen zaubern und Beziehungskrisen bagatellisieren.



Krankenstände, psychische Belastungen, Stress und Depressionen bis hin zu einem Burnout, Lernverweigerung in der Schule bis zu einem Schulversagen können oft nicht wahrgenommenen Folgen und einer mangelnden oder geringen Wertschätzung sein, wie auch die Studie der Business Doctors belegt und sind für alle Beteiligten vielfach unerklärlichen.




Nicht selten stellen wir auch einen direkten Zusammenhang zwischen geringer Wertschätzung und einer höheren Scheidungsrate fest.

Leistungseinbußen auf allen Ebenen, im privaten, schulischen und natürlich auch im betrieblichen Bereich oft signifikante Wertschöpfungsverluste sind die kostenintensiven Nebenerscheinungen mangelnder Wertschätzung die neben den wirtschaftlichen Einbußen zu vielfältigen Krankheitsbildern führen können.

Hier wollen wir aber nicht nur von materiellen und wirtschaftlichen Wertschöpfungen und Wertschöpfungsverlusten sprechen, sondern vielmehr auch einer emotionell, empatisch werthaltigen Wertschätzung das Wort reden.


Wertschätzung und Kommunikation zu Hause

Für Stressbelastungen, Ängste, bis hin zur Depression oder gar zu einem Burnout, wird vielfach und fälschlicher Weise sehr oft und ausschließlich nur der Arbeitsplatz verantwortlich gemacht. Die sicher stark zunehmenden Belastungen in den Arbeitswelten, Ängste vor dem Arbeitsplatzverlust und damit einhergehend die Minderung, oder gar den Verlust des sozialen Status sieht man zu oft fälschlich als alleinige Ursache für die Zunahme an psychischen Erkrankungen an.

Eigenverantwortung, wie auch die zunehmenden Belastungen im sozialen Umfeld werden vielfach negiert und betroffene Personen als Weicheier der Leistungsgesellschaft apostrophiert.

Aus einem anfänglich harmonischen Miteinander wird allzu häufig ein gefühlskaltes Nebeneinender das nicht selten in ein brutales Gegeneinader führt und letztlich in einer Katastrophe endet. Auf der Strecke bleiben nur Verlierer.



Die mangelnde Bereitschaft den Partner zu nehmen wie er ist und wie man ihn doch kennen und lieben gelernt hat, ihn mit seinen Fehlern auch zu akzeptieren, beruht zumeist auf mangelnder Wertschätzung. Man hat nur allzu häufig verlernt miteinander zu sprechen, sich ruhig auszusprechen. Österreichische Paare sprechen, wie eine Studie belegt, durchschnittlich nur mehr 1,5 Stunden in der Woche miteinender, Der Fernseher, Bzw. das Smartphone haben diese Lücke dieser Sprachlosigkeit, für viele unbemerkt, ausgefüllt.

Der Pascha ist out der Partner ist in




Der Macho auf der einen Seite, der nach wie vor in seiner Partnerin einen Dienstboten von Gottes Gnaden sieht, die frustrierte Partnerin, die sich absolut unverstanden fühlt und darunter leidet dass ihre Arbeit im Familienverband nicht selten mit bis zu 5 facher Belastung –Haushalt ,Mann , Kinder, Job und nur allzu oft einem Pflegefall – weder anerkannt und schon gar nicht wertgeschätzt wird, driften immer häufiger bis zum Krasch auseinender. Sie bleibt eingekapselt, mit ihren Sorgen und Ängsten alleine, teilt aber auch nicht seine Sorgen und Ängste um Beruf, Kariere, da er sich nicht mitteilen will, oder kann.



Mangelnde Wertschätzung hat viele Väter aber noch mehr Opfer

Das Nebeneinander anstatt das Miteinander führt in die Krise. Die Zunahme an Stress, Depressionen bis hin zu einem Burnout ist insbesondere bei Frauen signifikant, nimmt doch nach einer Studie nahezu die Hälfte aller Frauen in der Steiermark Psychopharmaka.



Die Ende letzten Jahres fertig gestellte Wertschätzungsstudie der Business Doctors stellt das signifikant und eindeutig dar.

Interessant ist auch zu beobachten, wie hoch die Zusammenhänge zwischen Wertschätzung und Krankenständen bis hin zur Scheidungsrate sind.


Kinder - Opfer der Leistungsgesellschaft.

Stress- und Burnoutbelastung auf Grund von zu geringer Wertschätzung hat aber auch bereits Kinder und Jugendliche im familiären Umfeld erreicht, die Zahl der Jugendlichen Burnoutfälle nimmt rasant zu. Ursachen sind vielfach in der Jagd nach mehr, größer, besser und herzeigbarer zu sehen.

Die Kinder werden in das Hamsterrad der Leistungsgesellschaft gesteckt und müssen einfach wie ein Fernseher oder eine Waschmaschine funktionieren. Kommunikation wird auf Null gedreht. Wertschätzung und Anerkennung hat hier keinen Platz mehr.


Vielfach wird auch eigenes Versagen und der Karrierewunsch auf die Kinder projeziert, die unter diesem aufoktroiertem Leistungsdruck leiden, sich diesem nicht gewachsen fühlen und schließlich daran scheitern, weil sie alleine gelassen worden sind und man immer nur mehr von ihnen verlangt hat. Was immer sie auch geleistet haben,es war zu wenig und wurde nicht wertgeschätzt.

Was also ist zu tun?



Wenn Sie nun , sensibilisiert durch diesen Artikel darüber nachdenken, was Sie tun können, lesen Sie die folgenden Empfehlungen durch. Das könnte ein erster Schritt auch dazu sein dass Sie Sich selbst mehr wertschätzen, dadurch sicherer werden und es lernen den Anderen auch leichter zu akzeptieren und wertschätzen, was er wie tut.



Hier empfehlen wir 12 Möglichkeiten:
  • Man geht auf Spurensuche überlegt, nachdem man den Fernseher ausgeschaltet hat zunächst alleine und anschließend mit dem Partner und anschließend mit den Kindern, wie man die Situation verbessern kann.
  • Man besucht eines der Erfolgsseminare , die das Schöckelland ins Almenland bringt . ZB. Chillout – komm runter und kreier dich neu, oder Wertschätzung kann man lernen, etc.
  • Man trainiert Selbstschätzung und Selbstachtung. Wenn nötig besucht man eines der Seminare
  • Man holt sich den Stresstest und sieht, wie es einen geht – geht es schlecht, sollte man professionelle Hilfe z.B. in einer Selbsthilfegruppe aufsuchen.
  • Man schaltet aus um richtig abzuschalten
  • Entschleunige Dich und finde zu Dir
  • Redet miteinander
  • Zuhören ist gefragt, der Andere will sich auch einmal aussprechen
  • Achtsamkeit – Bitte und Danke sagen belebt das Zusammenleben
  • Nimm deinen Partner so wie Du in kennen und lieben gelernt hast und versuche ihn nicht zu ändern, denn dann hast Du ihn nicht mehr
  • Keifen, Brüllen, beschimpfen ist keine Kategorie eines wertschätzenden Zusammenlebens
  • Man wirft die Flinte ins Korn, lasst alles so wie es ist, nimmt Psychopharmaka, schläft wie 3,5 Mio Österreicher schlecht und bereitet sich auf eine Trennung bzw. Scheidung mit Rosenkrieg vor

Author Franz K. Daublebsky, Business Doctors, Graz, Österreich
Email: Daublebsky@business-doctors.at
Website: www.business-doctors.at


         Franz K. Daublebsky



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Gesund bleiben
Von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft

Das sind Titel und Thema des 3. Symposiums, das von den Business Doctors im Rahmen des
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vom 16. bis zum 17 Oktober 2014
in der Friedensburg Schlaining abgehalten wird.

Top Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik setzen sich in Vorträgen und Workshops mit den durch diese kulturelle Revolution in unseren Arbeitswelten herbeigeführten Änderungen auseinander und geben Einblick in die neusten Erkenntnisse und Entwicklungen, insbesondere der Stress-und Burnout forschung, wie auch in die neuesten Methoden der Stress- und Burnoutprävention. 
Erfolgreiche „Best Practice“ Beispiele runden das hochqualitative Programm ab. 



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Dienstag, 17. Juni 2014

12 TIPPS: Was hat Wertschätzung mit einem glücklichen Privatleben und Gesundheit zu tun?

Glück , Zufriedenheit und Gesundheit im Privatleben ist das wovon nahezu Jeder träumt, wenn er den Schritt auf das Standesamt wagt, oder eine Partnerschaft eingeht.

Die Frage ist nur, schaffen die Partner das auch umzusetzen ? 

Wissen Eltern, Kinder aber auch Großeltern noch wie man miteinander ohne Stress, die Beziehungen in dem eigenen Umfeld managt. 
Wie man miteinander umgeht und Kommunikation betreibt, statt nur mehr das Handy zur wortlosen Kommunikation zu nutzen, ist vielfach in unserer schnellebigen Zeit verloren gegangen. 

Wertschätzung ist nur allzu häufig der geldorientierten Wertschöpfung zum Opfer gefallen.

Wir empfehlen diesen nachfolgenden Artikel und Betrachtungen von F.K. Daublebsky, dem Initiator und Designer der großen Wertschätzungsstudie, beliebten Redner und Autor unzähliger Veröffentlichungen zu diesem Thema, wie auch zur Stress- und Burnoutprävention

In der nächsten Veröffentlichung wird über Wertschätzung im öffentlichen Raum, vom Lehrer, über die Beamtenschaft bis hin zur Mitarbeiterin im Supermarkt und in dem 3. Beitrag wird ausführlich über Wertschätzung am Arbeitsplatz, mit neuesten Studienergebnissen etc. und wieder mit praktischen Tipps zum Bessermachen zu lesen sein. 

Wertschätzung lohnt sich vielfältig.

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ARTIKEL VON F.K. DAUBLEBSKY

Von Wertschätzung und Wertschöpfung

Wertschätzung, Respekt, Akzeptanz, Anerkennung , Kommunikation zu Hause, im öffentlichen Raum und auf dem Arbeitsplatz, von Vielen falsch eingeschätzt und missachtet, wird in dieser und den nächsten Ausgaben des Schöcklland betrachtet und wird unseren Lesern Möglichkeiten aufzeigen, wie man damit umgehen kann und was es dem Einzelnen bringen kann mit Wertschätzung richtig umzugehen.


Wenn Wertschätzung, wie in Unternehmen sehr oft auch die Budgets betrifft, so kann sie im privaten Umfeld ein Lächeln auf die Lippen zaubern und Beziehungskrisen bagatellisieren.


Krankenstände, psychische Belastungen, Stress und Depressionen bis hin zu einem Burnout, Lernverweigerung in der Schule bis zu einem Schulversagen können oft nicht wahrgenommenen Folgen und einer mangelnden oder geringen Wertschätzung sein, wie auch die Studie der Business Doctors belegt und sind für alle Beteiligten vielfach unerklärlichen.



Nicht selten stellen wir auch einen direkten Zusammenhang zwischen geringer Wertschätzung und einer höheren Scheidungsrate fest.

Leistungseinbußen auf allen Ebenen, im privaten, schulischen und natürlich auch im betrieblichen Bereich oft signifikante Wertschöpfungsverluste sind die kostenintensiven Nebenerscheinungen mangelnder Wertschätzung die neben den wirtschaftlichen Einbußen zu vielfältigen Krankheitsbildern führen können.

Hier wollen wir aber nicht nur von materiellen und wirtschaftlichen Wertschöpfungen und Wertschöpfungsverlusten sprechen, sondern vielmehr auch einer emotionell, empatisch werthaltigen Wertschätzung das Wort reden.


Wertschätzung und Kommunikation zu Hause

Für Stressbelastungen, Ängste, bis hin zur Depression oder gar zu einem Burnout, wird vielfach und fälschlicher Weise sehr oft und ausschließlich nur der Arbeitsplatz verantwortlich gemacht. Die sicher stark zunehmenden Belastungen in den Arbeitswelten, Ängste vor dem Arbeitsplatzverlust und damit einhergehend die Minderung, oder gar den Verlust des sozialen Status sieht man zu oft fälschlich als alleinige Ursache für die Zunahme an psychischen Erkrankungen an.

Eigenverantwortung, wie auch die zunehmenden Belastungen im sozialen Umfeld werden vielfach negiert und betroffene Personen als Weicheier der Leistungsgesellschaft apostrophiert.

Aus einem anfänglich harmonischen Miteinander wird allzu häufig ein gefühlskaltes Nebeneinender das nicht selten in ein brutales Gegeneinader führt und letztlich in einer Katastrophe endet. Auf der Strecke bleiben nur Verlierer.


Die mangelnde Bereitschaft den Partner zu nehmen wie er ist und wie man ihn doch kennen und lieben gelernt hat, ihn mit seinen Fehlern auch zu akzeptieren, beruht zumeist auf mangelnder Wertschätzung. Man hat nur allzu häufig verlernt miteinander zu sprechen, sich ruhig auszusprechen. Österreichische Paare sprechen, wie eine Studie belegt, durchschnittlich nur mehr 1,5 Stunden in der Woche miteinender, Der Fernseher, Bzw. das Smartphone haben diese Lücke dieser Sprachlosigkeit, für viele unbemerkt, ausgefüllt.

Der Pascha ist out der Partner ist in


Der Macho auf der einen Seite, der nach wie vor in seiner Partnerin einen Dienstboten von Gottes Gnaden sieht, die frustrierte Partnerin, die sich absolut unverstanden fühlt und darunter leidet dass ihre Arbeit im Familienverband nicht selten mit bis zu 5 facher Belastung –Haushalt ,Mann , Kinder, Job und nur allzu oft einem Pflegefall – weder anerkannt und schon gar nicht wertgeschätzt wird, driften immer häufiger bis zum Krasch auseinender. Sie bleibt eingekapselt, mit ihren Sorgen und Ängsten alleine, teilt aber auch nicht seine Sorgen und Ängste um Beruf, Kariere, da er sich nicht mitteilen will, oder kann.


Mangelnde Wertschätzung hat viele Väter aber noch mehr Opfer

Das Nebeneinander anstatt das Miteinander führt in die Krise. Die Zunahme an Stress, Depressionen bis hin zu einem Burnout ist insbesondere bei Frauen signifikant, nimmt doch nach einer Studie nahezu die Hälfte aller Frauen in der Steiermark Psychopharmaka.



Die Ende letzten Jahres fertig gestellte Wertschätzungsstudie der Business Doctors stellt das signifikant und eindeutig dar.

Interessant ist auch zu beobachten, wie hoch die Zusammenhänge zwischen Wertschätzung und Krankenständen bis hin zur Scheidungsrate sind.


Kinder - Opfer der Leistungsgesellschaft.

Stress- und Burnoutbelastung auf Grund von zu geringer Wertschätzung hat aber auch bereits Kinder und Jugendliche im familiären Umfeld erreicht, die Zahl der Jugendlichen Burnoutfälle nimmt rasant zu. Ursachen sind vielfach in der Jagd nach mehr, größer, besser und herzeigbarer zu sehen.

Die Kinder werden in das Hamsterrad der Leistungsgesellschaft gesteckt und müssen einfach wie ein Fernseher oder eine Waschmaschine funktionieren. Kommunikation wird auf Null gedreht. Wertschätzung und Anerkennung hat hier keinen Platz mehr.


Vielfach wird auch eigenes Versagen und der Karrierewunsch auf die Kinder projeziert, die unter diesem aufoktroiertem Leistungsdruck leiden, sich diesem nicht gewachsen fühlen und schließlich daran scheitern, weil sie alleine gelassen worden sind und man immer nur mehr von ihnen verlangt hat. Was immer sie auch geleistet haben,es war zu wenig und wurde nicht wertgeschätzt.

Was also ist zu tun?


Wenn Sie nun , sensibilisiert durch diesen Artikel darüber nachdenken, was Sie tun können, lesen Sie die folgenden Empfehlungen durch. Das könnte ein erster Schritt auch dazu sein dass Sie Sich selbst mehr wertschätzen, dadurch sicherer werden und es lernen den Anderen auch leichter zu akzeptieren und wertschätzen, was er wie tut.


Hier empfehlen wir 12 Möglichkeiten:

  • Man geht auf Spurensuche überlegt, nachdem man den Fernseher ausgeschaltet hat zunächst alleine und anschließend mit dem Partner und anschließend mit den Kindern, wie man die Situation verbessern kann.
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  • Keifen, Brüllen, beschimpfen ist keine Kategorie eines wertschätzenden Zusammenlebens
  • Man wirft die Flinte ins Korn, lasst alles so wie es ist, nimmt Psychopharmaka, schläft wie 3,5 Mio Österreicher schlecht und bereitet sich auf eine Trennung bzw. Scheidung mit Rosenkrieg vor

Author Franz K. Daublebsky, Business Doctors, Graz, Österreich

         Franz K. Daublebsky


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3. BUSINESS DOCTORS SYMPOSIUM 2014: 

Gesund bleiben
Von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft

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vom 16. bis zum 17 Oktober 2014
in der Friedensburg Schlaining abgehalten wird.

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